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Diskussion:Willard Van Orman Quine

Stichpunkte
Wie kann man die naturalisierte Erkenntnistheorie Quines simpel erklären?

quine, einfach

 

Folgendermaßen wäre ganz gut: analytische Philosophie ist immer SPRACHanalytische Phil. - siehe Carnaps Aufsatz-Titel "Überwindung der Metaphysik durch logische Analyse der Sprache". Da wird auch schon der zweite Punkt deutlich: die Überwindung der Metaphysik, also so verschwommener Begriffe, wie "Gott" "Seele" oder "Geist“.

Was aber nicht vergessen werden darf: es handelt sich hierbei um eine Ontologie, es gilt also zu klären, was existent ist. Hier hinein spielt wiederum die Begegnung Quines mit dem Wiener Kreis mit dem Resultat – die Philosophie sei Wissenschaft – das Quine die Phil. in einen naturwissenschaftlichen Kontext setzt.

„Gott“ ist zB weder ein experimentell zu bestätigende Entität (Wesenheit), noch ist er ein Element der Logik (wie Zahlen). Von Gott zu reden bedeutet also, schwachsinnige Aussagen zu treffen. Vielmehr sollte die Reede von wissenschaftlichen Objekten sein, also räumlich-zeitlich ausgedehnten Körpern.

Zudem überführt Quine Aussagen in die kanonische Notation, um die sog. Last des Objektbezuges zu verdeutlichen und evtl. eingegangene Präsuppositionen aufzuzeigen. Diese Umschrift bietet auch zahlreiche Vorteile im Hinblick auf das Universalienproblem, diachrone Identität, possibilistische Konditionalsätze (Hätte ich xy, dann wäre xyz), Existenz als Eigenschaft, Modalitäten und mögliche Welten.

Anbieten würden sich noch Verweise auf die Poppersche Wissenschaftskritik (Quine: Wissenschaftler beobachten nicht die Wirklichkeit, sondern von ihnen Gesetzte Vermittler zwischen Theorie und Praxis – Gegenstände als Setzung [posits]) Oder Erkenntnisstheorie im allg. (gern auch ZEN – Buddhisms)

usta =)

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