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Diskussion:Ruanda

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Nö, das stimmt doch nicht mit Kinyarwanda als Amtssprache. Die vorher in Uganda lebenden Exilruandesen (meist Tutsis) und nunmehr die "neuen" Machthaber sprechen doch teilweise diese Sprache gar nicht mehr und auch kein Französisch, der früheren alleinigen Amtssprache. Deswegen ist jetzt noch Englisch hinzugekommen.

Gruß

Jürgen Martens

Jeder darf hier mitschreiben. Anhand von w:Demographics_of_Rwanda ein wenig ergänzt. --Keichwa 15:15, 8. Mär 2003 (CET)

Mag sein. Aber mit Englisch kommt man in Ruanda trotzdem nicht weit. -- WKr


Hallo, ich bin Rheinland-Pfälzer, dem Partnerland von Ruanda (steht das schon drin eigentlich?) und wir erhielten früher als Beamte auch Informationen zu Ruanda samt Königsnamen, hab\" das leider aber nicht mehr. Desweiteren: Ich habe gehört, die Unterscheidung zwischen Hutu und Watussi sei eine rein koloniale Erfindung der Belgier nach dem Prinzip "Teile und Herrsche". Den einzelnen Menschen sei ihre Stammeszugehörigkeit nicht bewusst gewesen Benutzer:Rolz-reus

1. Partnerschaft steht drin (oben als letzter der Punkte)
2. "Ich habe gehört, ...". Der Unbekannte, von dem Du das gehört hast, ist ein Dummquassler. Es geht auch nicht um "Stammeszugehörigkeit", sondern um Volkszugehörigkeit. Die Hutu und Tutsi wurden samt ihrer Konflikte bereits vorgefunden, als Europäer Afrika erkundeten. Die "Watussi-Krieger" (Watussi = Tutsi) wurden z. B. bereits zur deutschen Kolonialzeit beschrieben, als die Belgier noch gar nicht dort waren. Alleridinsg wollen die Tutsi auch heute noch nicht als Tutsi, sondern als Ruander bezeichnet werden, um ihre Minderheitenherrschaft zu verschleiern. --WKr 10:18, 8. Feb 2004 (CET)

Hutu und Tutsi haben sich natürlicherweise auch vermischt, wobei die Kinder mehr oder weniger willkürlich der einen oder anderen Seite zugeschlagen ::wurden. Das ging soweit dass irgendwann kaum noch überschaubar war, ob es sich um eine Einteilung nach Volkszugehörigkeit oder Status handelte. -- 213.54.202.32 00:59, 13. Feb 2005 (CET)

Hallo, ich komme aus NRW und ich wollte anmerken, dass ich ebenfalls von einer "künstlichen" Unterteilung in Hutu und Tutsi gehört habe. Ich habe leider keine detailierten Informationen, aber meine Freundin studiert Geschichte und Politik, und die hat diese Variante von ihrem Prof. Mein Bruder hat aus anderer Quelle eine gleichlautende Information bekommen. Vielleicht lohnt es sich, diese Frage gründlicher zu recherchieren, denn es gibt Einige, die begründete Zweifel an der "Offiziellen" Variante der Geschichte um Hutu und Tutsi haben haben, und von denen sind leider nicht alle "Dummquassler".

Nach allem was ich weiss, war für die Unterteilung in Hutu oder Tutsi eben hauptsächlich die Menge and Kühen, die sich im Besitz des Betreffenden befanden ausschlaggebend. Diese Unterteilung soll sogar durch bestehende Familien gegangen sein und sie nachträglich unterschiedlichen Volksgruppen zugeordnet haben. Naja, Fakten habe ich leider keine, lediglich Hörensagen aus unterschiedlichen Richtungen...

Hallo!

Ich würde dem Hörensagen nicht allzu trauen, heute wiegt man die Menschen in Ruanda in Sicherheit: Der Bürgerkrieg hat seine Wurzeln in der Profitgier der Belgier, die Reich und Arm gegeneinander mit Willkür ausspielten. Der Tod von ca. 800.000 Menschen ist eine Ekstase des Neides. Auch die Entscheidung der UNO nicht in den Bürgerkrieg einzugreifen, da es sich um eine Friedenstruppe handelte, war aus heutiger Sicht falsch. Der kanadische General weint heute noch über diese Schuld, die ihn sehr bedrückt, denn er liebt Ruanda, und möchte alles tun, um den Menschen dort den Frieden zu erhalten. Die lokale Politik versucht heute diese Gegensätze bewußt zu banalisieren. Doch wer den Konflikt in Kossovo beobachtet hat, weiß, wie gefährlich das Frustpotential und Gedächtnis mancher Volksgruppen ist... Natürlich ist man bestrebt gebildete Menschen ins Land zu bringen, denn sie sind die einzigen, die den Afrikanern in Notsituationen helfen können... Eine bedeutende Politikerin Ruandas meinte: Die Wahrheit über die Vergangeheit wäre die einzige Chance weitere Greuel in der Zukunft zu verhindern. Es ist unfaßbar wohin Neid und Mißgunst hinführen können.

Ein wichtiger Faktor ist das Zusammenfallen der Vertreibung der Oberschicht 1961 mit der gesamtafrikanischen antikolonialen Revolutionswelle (z.B. Kongo
1960). Nur ging es hier nicht vordergründig um die Vertreibung der Europäer sondern um die Beseitigung einer eingesessenen Herrscherclique, die nach dem Abzug der Belgier wieder an die Macht strebte und der breiten Masse mit ihren revolutionären Zielen im Wege war. Den Belgiern war es egal wen sie bevorzugten, die vertriebenen Tutsi mussten sich im Exil neue Freunde suchen, was dann auch einen längeren Zeitraum in Anspruch nahm. -- 213.54.201.69 00:44, 13. Feb 2005 (CET)


Wikipedia:Qualitätsoffensive/Themenabstimmung/Thema#Bebilderung von Artikeln

"Bilderkandidat" --Bummler 15:03, 10. Nov 2004 (CET)

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