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Diskussion:Modell

Stichpunkte
Schwierig, bei der Definition zum Beispiel die Kurve Richtung Modelleisenbahn zu kriegen ;-)

Da kann man eine Verzweigung anlegen. Fertig --Keichwa 20:18, 14. Feb 2003 (CET)

Benutzer:Weialawaga haeltst du dieses wenig gegliederte sammelsurium von vermutungen und beispielen fuer besser, als eine begriffsklaerung mit verzweigungen zu den direkter formulierbaren unterthemen? ich nicht. das hier ist ein wust. sorry. mathematische modelle fallen hier praktisch ganz unter den tisch. eine unglueckliche loesung. -- kakau 12:53, 12. Feb 2004 (CET)

Versuch einer differenzierten Antwort:
  • Gliederung: Kritik war berechtigt, ich habe den Artikel restrukturiert.
  • Vermutungen: Es gab einen einzigen als Vermutung gekennzeichneten Abschnitt. Gemessen an der durchschnittlichen Verlässlichkeit der Wikipädie war ich exzessiv skrupulös. Nach Umformulierung kann ich den Abschnitt nun ohne einschränkenden Vermerk verantworten.
  • Besser nur Begriffsklärung ? Definitiv nein. "Mathematisches Modell", "Physikalisches Modell", "Computermodell", "Didaktisches Modell", "Modell in den Wirtschaftswissenschaften" und selbst "Architekturmodell" beruhen nicht auf verschiedenen Begriffen, wie etwa "Bank (zum Draufsitzen)" und "Bank (zum Geldverlieren)", sondern auf einem homogenen, nur immer von anderen Seiten beleuchteten Begriff "Modell"; diesen Zusammenhang deutlich hervortreten zu lassen, war mein Anliegen beim Ausbau dieses Artikels.
  • Mathematisches Modell: wenn Sie zu diesem Thema mehr zu sagen haben, als sich im Lemma "Modell" sinnvollerweise unterbringen lässt, dann ist es gewiss allseits willkommen, wenn Sie einen eigenen Artikel darüber schreiben; daraus aber folgt nicht die geringste Notwendigkeit, den Artikel "Modell" zurückzubauen. Weialawaga 19:57, 15. Feb 2004 (CET)

Modell und Informatik

 

Die Ausführungen zum Thema Modell unter Informatik sind etwas dünn ausgefallen. Die Programmierung hat dem Modellbegriff eine neue Dimension gegeben. Ein Modell ist nicht mehr nur die Vereinfachung oder Vorwegname der Realität sondern kann durch maschinelle Interpretation ausgeführt, zum Leben erweckt werden. Es wird dadurch schwieriger, Modell und reales System voneinander zu unterscheiden.

Eine Verlinkung in Richtung Metamodell und CASE sollte erfolgen.

Spielzeug basteln vs. Messvorrichtungen fertigen

 

Der ganze Artikel ist eine dermaßene Katastrophe, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll, ihn zu korrigieren. Messvorrichtungen für fluiddynamische Messungen werden munter mit Kinderspielzeug in einen Topf geworfen, und ich glaube, auch ein Architekt wird leicht angesäuert sein, wenn er seine Arbeit als Zubehör zu einer Märklin-Spielzeugeisenbahn wiederfindet. Ich glaube, wir sollten eine Begriffserklärungs-Seite draus machen und die getrennten Artikel den jeweiligen Fachleuten überlassen. Eine entsprechende Seite Schiffsmodell hab ich gerade geschrieben und den ehemaligen Inhalt nach Schiffsmodell (Spielzeug und Dekoration) verschoben. Architekten, Mathematiker und Informatiker können von mir aus ebenso verfahren. Henning 17:05, 24. Mai 2004 (CEST)

Gegenrede: Das Kind nutzt ein Spielzeug (zum Beispiel einen Kaufladen) und ahmt damit Prozesse aus der Realität nach, zieht seine Schlüsse und überträgt sie auf die Realität. Das macht ein Ingenieur, der ein Stauwehr am Rechner modelliert, zwar hoffentlich systematischer, aber nicht grundlegend anders. Es ist daher berechtigt, beides in einem Artikel zu führen, Gemeinsamkeiten aufzudecken, Unterschiede zu verdeutlichen und auf Einzelheiten zu verweisen. --Johannes Hüsing 16:28, 22. Jun 2004 (CEST)

Du hast leider übersehen, dass unterschiedliche Ziele vorliegen.

Habe ich nicht, Ziele gehören zu den Unterschieden, die zu verdeutlichen sind.

Wer spielt, ist auf Erlebnis und Unterhaltung aus. Wer misst, ist aufs Geld für nachhaltige Problemlösungen aus, wobei ich mit nachhaltig meine, dass die Ergebnisse stimmen und der Kunde wiederkommt.

Gemeinsamkeiten sind, dass beide auf Lernen aus sind. Kinder verdeutlichen sich die Situation, die sie im RL erleben, noch einmal im Spiel, und ziehen eigene Schlüsse daraus. Wer misst, will lernen, prognostizieren, was auch immer.

Nenn mir einen Ingenieur, der in seiner Freizeit mit Freunden, Familie und einem Kasten Bier die Versuchsanlagen zwecks Unterhaltung in Betrieb nimmt, und nenn mir ein Kind, das sein Spielzeug mit DMS und Sechskomponentenwaage ausrüstet, mit dem Fehlen der hübschesten, aber irrelevantesten Details und einer farblich "falschen" Lackierung einverstanden ist und sich geduldig das Spielzeug wegnehmen lässt, wenn die Auswertung mit HP Vee oder Matlab an der Reihe ist.

Verschiedenen Personen sind verschiedene Modelle wichtig. Zwei Beispiele für Modelle sind: Der originalgetreue Oldtimer im Maßstab 1:25 für die Vitrine ohne bewegliches Teil (Anschauung im Vordergrund) und das Fahrgestell, das früher in den Schaufenstern von Fahrschulen stand (Funktion im Vordergrund). Beides sind Modelle für Autos mit verschiedenen Zielen der Modellierung.

Oder, wenn es kaufmännisch statt technisch sein soll: Kennst Du ein Kind, das durchs Spielen mit dem "Kaufmannsladen" gelernt hat: eine Kasse ist ein Konto, das sich von anderen Konten durch die Besonderheit unterscheidet, dass es keinen negativen Kontostand aufweisen kann und sich nicht verzinst?

Nein, ein Kind lernt andere Dinge: Ablauf eines Verkaufsgesprächs, beide Seiten geben etwas, ein Kauf kommt nicht unbedingt zustande. Dies ist ohne modellhaftes Durchspielen der Situation viel schwerer zu vermitteln. Das sind viel interessantere Aspekte eines Einkaufs, als dass das Geld in der Kasse keine Zinsen abwirft.

Und wenn wir bei Zielen sind, auch Wikipedia-Benutzer haben Ziele. Wer ein Weihnachtsgeschenk für sein Kind sucht, möchte nicht mit Fachchinesisch belästigt werden, und wer einen Forschungsförderungsantrag ausarbeitet und Angebote für die Sachmittel einholen muss, möchte nicht mit Kinderspielzeug belästigt werden. Henning 17:31, 22. Jun 2004 (CEST)

Beide müssen sich dann halt ärgern, dass sie einen so allgemeinen Begriff wie [Modell]] eingegeben haben. Und damit meine ich nicht, dass eine "disambiguation" erforderlich ist. Modell ist so allgemeingültig, dass ich nicht erwarten kann, darunter jeden Spezialfall abgehandelt zu sehen (ich beispielsweise vermisse aus meiner Disziplin gesehen stochastische Modelle). Diese Seite reißt mich nicht zu Beifallsstürmen hin, aber ich kann nicht sehen, dass sie durch Auflistung der Modelle, der man sich in den verschiedenen Lebensbereichen bedient, besser wird. Und den semantischen Ansatz halte ich einem Nachschlagewerk für angemessen; diesen Ansatz verteidigt Benutzer:Weialawaga meines Erachtens mit Recht. --Johannes 14:42, 30. Jun 2004 (CEST)

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