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Die einzige Grundrelation ist ? (gesprochen Element von), z.B. x ? M, wenn x als Element in M enthalten ist. da scheint es ein Formatierungsproblem zu geben - mit diesem Quadrat kann ich nicht viel anfangen... :-( --Robodoc 10:57, 2. Okt 2003 (CEST)
Hilfe bei einem Problem, verständlichere DarstellungHilfe ich habe ein Problem!!!! Meine Aufgabe lautet: geg: M2:={1} M3:={a,b,1} ges: M2 X M2 X M3 (Erklärung: X kartesisches Produkt=Kreuzprodukt) Frage: Wie lautet die Antwort?
Ich gebe meine didaktische Unfähigkeit gerne zu, bin aber zu folgendem Kompromiss bereit: Es finde sich jemand, der den Artikel fuer Menschen ohne "mathematische Vorbildung" (solche sollte es heute eigentlich gar nicht mehr geben!) aufbereitet, und ich werde ihn dann auf seine mathematische Korrektheit ueberpruefen. (Selbstverstaendlich hab ich kein Problem mit umgangssprachlichen Erklaerungen, wie das bei Stetigkeit geschieht, aber trotz aller gewuenschter Verstaendlichkeit sollten die Aussagen doch mathematisch korrekt sein, was z.B. bei der Aussage "die Division durch 0 ist verboten" nicht gegeben ist... aber damit weiche ich vom Thema ab) --SirJective 13:09, 13. Jan 2004 (CET)
Verdient "Menge" nicht einen eigenen Artikel?Der Begriff Menge ist z.Zt. eine Weiterleitung auf Mengenlehre. Eine Erklärung des Mengenbegriffs taucht aber hier nur am Rand auf. Für mathematisch unkundige Leser ist das evtl. enttäuschend, denn Informationen zu axiomatischer Mengenlehre helfen jemandem, der nicht eine Vorstellung von Mengen hat, auch nicht. Ein eigener Artikel zu Menge wäre hier sinnvoller. Der sollte
Wer traut sich? --Alex Krauss 01:03, 10. Jun 2004 (CEST)
FrageNach Cantor besitzt die Menge aller positiven geraden natürlichen Zahlen die Mächtigkeit / Kardinalzahl aleph0, wobei aleph0 eine ganze Zahl sein soll, die größer als jede natürliche Zahl ist. Nun sieht man aber leicht, daß jeder nicht leere endliche Abschnitt der positiven geraden natürlichen Zahlen, wie etwa (2,4,6,8,10), mindestens zur Hälfte aus Zahlen besteht, die größer als die Kardinalzahl sind (im Beispiel sind die Zahlen 6, 8 und 10 größer als die Kardinalzahl 5 des Abschnittes). Solches gilt für jeden nicht leeren Abschnitt aus endlichen geraden Zahlen. Es gibt aber per Definition keine natürlichen Zahlen, die nicht endlich wären. Wie kann man sich vorstellen, daß "am Ende der Unendlichkeit" die Kardinalzahl doch noch alle geraden natürlichen Zahlen einholt und überholt??? (W. Mückenheim)
Oh, das war aber eine prompte Reaktion! Nach Cantor (z. B. S. 171 der Gesamtausgabe: "...eine beliebige ganze Zahl der ersten oder zweiten Zahlenklasse" und viele andere Zitate) sind die transfiniten Ordinal- und Kardinalzahlen ganze Zahlen. Die Möglichkeit einer Bijektion ist mir bewusst. Einen Übergang ins Unendliche kann ich mir auch nicht vorstellen, glaube aber durch meinen Einwand gezeigt zu haben, daß er tatsächlich gar nicht möglich ist. Denn auch Cantor geht davon aus, daß alle natürlichen Zahlen endliche Zahlen sind. Für die endlichen gilt aber mein Argument - oder nicht??? Das ist kein Problem des Unendlichen, sondern seiner falschen (aktualen) Anwendung. Ein zweites Argument liefert der einfache Sachverhalt, daß zwischen zwei beliebigen reellen Zahlen immer eine rationale liegt. Wo stecken denn die überabzählbar vielen anderen irrationalen? (Mit einem von Cantor selbst gelieferten Beweis könnte man übrigens die rationalen Zahlen in ihrer natürlichen Reihenfolge wohlordnen.) Ein drittes Argument liefert Cantors berühmte Liste selbst: Würde eine Zeile mit omega numeriert, so könnte man in dieser Zeile die Diagonalziffer nicht finden. Wird aber keine Zeile mit omega numeriert, so wird jede nur mit einer endlichen natürlichen Zahl numeriert und ist damit auch nur um eine endliche Schrittweite von der ersten entfernt. Es ergibt sich also keine Irrationalzahl sondern eine gewöhnliche rationale als Diagonalzahl. Außerdem ist die Liste sowieso nicht vollständig, denn nach Cantor ist jede Zahl, die kleiner als omega ist, eine endliche Zahl, die (Zitat:) von anderen endlichen Zahlen übertroffen wird. Hilbert mit seinem berühmten Hotel hätte das eigentlich als erster merken müssen, anstatt vom Paradies zu träumen. (W. Mückenheim) Um es nocheinmal deutlich zu formulieren: Mein Beweis gilt für jede endliche gerade Zahl 2n. Die oben erwähnte Unstetigkeit liegt daher nicht im Definitionsbereich der geraden Zahlen. Und alles was danach kommt (einschließlich des "Überganges ins Unendliche"), kann diese Zahlen nicht betreffen und interessiert mich daher nicht. Mir geht es nur um die natürlichen, also endlichen geraden Zahlen. (W. Mückenheim)
G E O R G C A N T O R, GESAMMELTE ABHANDLUNGEN MATHEMATISCHEN UND PHILOSOPHISCHEN INHALTS. Mit erläuternden Anmerkungen sowie mit Ergänzungen aus dem Briefwechsel Cantor - Dedekind, Herausgegeben von ERNST ZERMELO, Nebst einem Lebenslauf Cantors von ADOLF FRAENKEL, 1966, GEORG OLMS VERLAGSBUCHHANDLUNG HILDESHEIM, p. 166. "Während aber der Punkt im Unendlichen der komplexen Zahlenebene vereinzelt dasteht gegenüber allen im Endlichen liegenden Punkten, erhalten wir nicht bloß eine einzige unendliche ganze Zahl, sondern eine unendliche Folge von solchen, die voneinander wohl unterschieden sind und in gesetzmäßigen zahlentheoretischen Beziehungen zueinander sowohl wie zu den endlichen ganzen Zahlen stehen." Den Ausdruck "Alef" benutzte Cantor erst ab 1895 (außer möglicherweise in privater Korrespondenz), den Ausdruck "Aleph" nie. Vorher stand omega bei Cantor sowohl für Ordinal- als auch Kardinalzahlen. Für Cantors zweites Diagonalelement: G. Cantor, Jahresbericht der Deutsch. Math. Vereing. Bd. I, S. 75-78 (1890-91) oder oben in den ges. Abh. p. 278 - 281 Zur Frage der Häufigkeit der rationalen Zahlen: Wenn zwischen zwei reellen Zahlen, der Größe nach geordnet, immer eine rationale Zahl liegt, so ist es unmöglich, daß mehr irrationale als rationale Zahlen existieren. Um das zu sehen, braucht man keine Wohlordnung. Die Unterscheidung zwischen aktual (oder transfinit) und potentiell (oder synkategorematisch)unendlich ist bei Cantor dieselbe wie zwischen eigentlich und uneigentlich unendlich. Er spricht aber mehrfach von der unendlichen Menge der endlichen Zahlen. Wenn also ein Beweis für alle endlichen Zahlen gilt, so gilt er für die Menge aller endlichen Zahlen. Eigentlich eine Tautologie, die aber zu Widersprüchen Anlaß gibt. (W. Mückenheim)
Ein Beweis im mathematisch strengen Sinne bedarf einer injektiven Abbildung. Ein solche habe ich auf der diesjährigen DMV-Tagung in Heidelberg vorgestellt. Ein Argument des "gesunden Menschenverstandes" sagt mir aber schon, daß in einer linearen Anordnung von roten und blauen Knöpfen nur dann mehr rote als blaue vorkommen können, wenn mindestens an einer Stelle zwei rote ohne einen blauen dazwischen existieren. Dies ist eine an Chausseebäumen oder Zaunlatten beobachtete Tatsache und als solche sicher nur im Endlichen zwingend. Andererseits können wir die reellen Zahlen mit einem Mikroskop beliebiger Vergrößerung betrachten: Wir finden immer wieder eine rationale Zahl zwischen zwei irrationalen. Wo sollten die (überabzählbar unendlich vielen) überzähligen irrationalen Zahlen sich verstecken? (W. Mückenheim, 27.10.04)
Schon klar. Übrigens: Wenn Du mir Deine e-mail Adresse gibst, dann kann ich Dir Cantors Originalarbeit zum Diagonalverfahren als doc oder pdf schicken. (WM)
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