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Diskussion:Gulasch

Stichpunkte
WP als Rezeptsammlung oder wie? --nerd

N. mit seiner ansonsten liebenswürdigen Art ... lernt es auch noch, Sätze auszuformulieren.
Und sonst: siehe "Anleitung zum ..." oder w:HowTo, w:Wikipedia:How-to, w:List of recipes. --anon 10. April 2003

Achso. --nerd 17:42, 10. Apr 2003 (CEST)

Meines Erachtens ist Gulasch ein Grundelement abendländischer Kultur, in den 1970ern ein probates Mittel, Reste zu "verwurschten". Daher darf dieser Artikel ausnahmsweise mal ein Rezept enthalten, ebenso wie z.B. Lösen von Gleichungen oder Division mit Rest mathematische Rezepte - Algorithmen genannt - enthalten.Mikue 12:58, 15. Apr 2003 (CEST)

hm, das Rezept ist auch nicht umbedingt als Rezept - mit Mengenangaben und so - gemeint, mehr zur genaueren Beschreibung, was etwa die Idee Gulasch sei und was sie alles bedeuteten kann - richtig: Kulturgut! Ilja Lorek 17:23, 15. Apr 2003 (CEST)

Frage: Wäre "Goulasch" ein lohnender Redirect?

Ja. Erledigt. --Kurt Jansson 03:46, 18. Apr 2003 (CEST)

Also ein "Wiener Gulasch" ist mir unter diesem Namen noch nie begegnet, gemeint ist wohl entweder "(Wiener)-Saftgulasch" oder "Rindsgulasch" 62.178.137.216 15:06, 16. Aug 2004 (CEST)

Wo kommst Du denn her? Ich vermute in Wien oder in Österreich sagt man nicht "Wiener Gulasch", da sagt man ja auch nicht "Wiener Würstchen", aber in Deutschland ist das durchaus bekannt und eine Google-Sucher ergibt über 30. 000 Treffer. Schlage vor, das in dem (noch nicht geschriebenen) Artikel zu erwähnen, etwa so: "Wiener Gulasch, eigentlich Rindsgulasch oder Saftgulasch ..." Rainer Zenz 15:36, 16. Aug 2004 (CEST)

Korrekt, aus Wien!;-).
Aber bitte nicht mit Kesselgulasch verwechseln, das ist wieder etwas anderes, bei Bedarf nach einem Bild googeln.
Können wir uns auf Wiener-Saftgulasch, oder W.-Rindsgulasch einigen?
--62.178.137.216 14:01, 17. Aug 2004 (CEST)

Na wunderbar, ein Fachmann oder eine Fachfrau! Zum Namen: Ich glaube gerne, dass das besagte Gulasch in Österreich schlicht Rindsgulasch oder Saftgulasch heißt (das Kesselgulasch in meiner Antwort war ein Verschreiber, ich meinte Saftgulasch). Woanders kennt man es offenbar unter "Wiener Gulasch" zur Unterscheidung von nicht-österreichischem Rindsgulasch, das es ja auch gibt. Die von Dir vorgeschlagenen Titel sind irgendwie nicht Fisch noch Fleisch. Die Österreicher verwenden sie vermutlich nicht und bei Google gibt es nur wenige hundert Treffer dafür. Aus pragmatischen Gründen plädiere ich also weiter für "Wiener Gulasch" als Lemma und eine Klarstellung im betreffenden Artikel anstatt einen nur selten verwendeten Kompromissbegriff zu verwenden. Freuen würde ich mich, wenn Du den Artikel anlegen würdest und auch einen über Kesselgulasch, das, wenn ich mich recht erinnere, nicht unähnlich ist, aber noch allerlei Würste und was sonst noch alles enthält. Rainer Zenz 15:39, 17. Aug 2004 (CEST)

Naja, es sind typische Kochbuch-Speisekarten-Bezeichnungen und außerhalb Österreichs vielleicht nicht so verbreitet (wenn hier jemand Gulasch sagt ist fast immer Rindsgulasch gemeint anderenfalls würde man es extra betonen). Vielleicht könnte man betonen dass es sich um die in Deutschland übliche Bezeichnung handelt!

Eigentlich kommt nur ins Erdäpfelgulasch Wurst(sog. Braunschweiger), Kesselgulasch ist eine traditionelle Zubereitung in einem Kessel auf offener Flamme und meist auch in einem kleinen Kessel aufgetragen (soweit mir bekannt ist). An sich ist der Artikel ja recht informativ und viel mehr fällt mir zum Thema auch nicht ein, vielleicht noch dass es Fischgulasch und Gulaschsuppe gibt, sowie die div. Beilagen von Tarhonya über Nockerl Salzerdäpfel und Knödel. ;-) --62.178.137.216 15:07, 18. Aug 2004 (CEST)


Ich habe das mal aus dem Artikel rausgeschnitten, sieht schlecht aus und handelt sich zu großen Teilen um Wiederholung aus dem vorhergehenden Rezeptvorschlag (chd 14:19, 6. Dez 2003 (CET)):

Man nehme (Standardrezept, Version 2)... (Pro Person eine mittelgroße) Zwiebeln in kleine Würfel (3-4 Millimeter dick) geschnitten und (pro Person etwa 150 bis 200 Gramm) Fleisch (Rind, Kalb, Schwein, Lamm oder Wild, am besten schmeckt aus dem Beinfleisch vom Rind) in gleichmäßige, 3-4 Zentimeter dicke Würfel geschnitten, sorgfältig befreit von allen Knochen, Knorpeln, Sehnen und Häuten. Die Farbe kommt von reichlich Paprikapulver, ob süß oder scharf, das ist die Frage des Temperaments, Salz, Pfeffer und Kümmel (beim Wild auch Majoran oder Oregano) sollten auch nicht fehlen, sowie Paprikaschoten (ein Stück pro Person, am besten die gelb/grünen aus Ungarn, ansonsten rote und/oder gelbe, keineswegs die „giftgrünen“ z.B. aus Holland) und reife Tomaten (auch ein Stück pro Person). Statt Tomaten kann man fertiges Letscho, auch Konservenletscho nehmen. Zwiebel zuerst im Fett (Schmalz, Bratbutter oder Öl, sehr gut ist auch ausgelassener, fetter Speck) glasig dünsten, kurz auf die Seite stellen, damit sich das Fett etwas abkühlt. Rote Pulverpaprika (pro Person 1 bis 2 Teelöffel) im Fett auflösen, wieder auf das Feuer stellen und mit ein wenig heißer Bouillon oder Wasser begießen und ständig umrühren, bevor der Paprikapulver verbrennt und braun wird. Es ist fast so, als wenn man „Einbrenne“ mit Mehl machen würde. Man muss so lange die Flüssigkeit unter Rühren dazu geben, bis sich eine dickflüssige rote Soße gebildet hat. Dann das Fleisch dazu geben, zwei- bis dreimal umrühren, bis die Fleischstücke etwas Farbe angenommen haben. Dann die Gewürze und Salz dazugeben, umrühren und die, in kleine Würfel geschnittenen Tomaten und die, in dünne Streifen geschnittenen Paprikaschoten dazugeben. Mit heißer Bouillon oder Wasser oder Rotwein aufgießen, so dass die Fleischstücke bedeckt sind und zugedeckt langsam schmoren lassen (Lamm oder Kalb etwa eine Stunde, Rind oder Schwein etwa 1,5 bis zwei Stunden, Wild bis zu 3 Stunden). Man kann ein-zwei Esslöffel Tomatenmark und evtl. auch etwas süße oder scharfe Paprikacreme dazugeben. Evtl. zwischendurch umrühren und wenig Flüssigkeit nachgeben, falls zu viel verdampft, damit das Gericht nicht anbrennt. Letztlich muss eine sämige Soße vorhanden sein, Zwiebel, Tomaten und Paprikaschoten werden absolut zerkochen. Das Gulasch ist ein Schmorgericht, also ist das Anbraten überflüssig und Mehl gehört wirklich nicht dazu. Als Beilage passen Salzkartoffel, Spätzle, Nudeln, oder Reis und Saures (Gewürzgurken, Salzgurken, usw.). Wer will, kann auch noch Pilze mitkochen (erst gegen Schluss zugeben), mit reichlich Fleischbrühe angereichert, mit Saison-Gemüse (Karotten und Petersilienwurzel) und Kartoffelwürfel ergänzt, wird aus dem Gulasch eine Gulaschsuppe oder Kesselgulasch. Wenn man am Ende Sauerkraut und oben darauf auf jeden Teller 1-2 Esslöffel dicke saure Sahne (Creme Fraiche oder Schmandt) dazu gibt, dann ist das ein Székelygulyás, allerdings passt dann nur Salzkartoffel dazu. Man kann statt Fleisch auch in Scheiben geschnittene (Fleisch- oder Jagd-) Wurst (Wurstgulasch) oder nur Pilze (Pilzgulasch) bzw. sogar in Würfel geschnittene Karpfen- oder Wels (Waller-) Stücke (Fischpaprikasch) verwenden. Wer so etwas mag, kann das Gulasch sogar mit sorgfältig gesäuberten (und einmal abgebrühten) Hühnermägen oder Putenmägen versuchen, es schmeckt vorzüglich!

Anmerkung

 

Im Artikel wird nicht erwähnt, dass bei der Zubereitung von Rindsgulasch oft Mehl beigemengt wird, um den Gulaschsaft dickflüssiger zu machen. Mir fehlt auch ein Hinweis auf das Gulasch-Nebenprodukt "Würstel mit Saft", das lediglich aus dem Rindsgulaschsaft und einem Paar Würstel besteht und idR mit Gebäck verzehrt wird. Könnte man evtl. noch an geeigneter Stelle einbauen ... --Contributor 17:45, 1. Jan 2005 (CET)

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