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Diskussion:Bundesnachrichtendienst

Stichpunkte
Mein Vater, Carl Schütz, war Ende der 50-ziger Anfang 60-ziger Jahre in Köln Leiter einer BND Dienststelle. Wer kann mir mitteilen, womit sich diese Dienststelle beschäftigt hat. A.E. Schütz, T.: 02427.1710

In Köln Brühl ist soweit ich weiss, die Ausbildungsschule für den Bundesnachrichtendienst. Ob das damals schon so war kann ich dir nicht sagen. Grinder, So 21.3.04

  • "Polizeiapparat
Die in den 50er Jahren per Gesetz vorangetriebene Wiedereingliederung der alten Nazi-Beamten zu 90% betraf gerade auch den Polizeiapparat des deutschen Imperalisimus. Diese personelle Kontinuität zeigte sich im Zusammenhang mit dem Verbot der KPD 1956, als gegen Zehntausende KPD-Mitglieder Ermittlungsverfahren durchgeführt wurden und diese zum Teil von den gleichen Polizeibeamten verhaftet oder zum Verhör gebracht wurden, die sie auch schon 1933 und während des Nazifaschismus abgeholt oder verhaftet hatten.

  • Geheimdienste
Ebenso wie der Aufbau der Bundeswehr wurde auch der Aufbau der drei großen Geheimdienste des deutschen Imperialismus, MAD, BND und VS von Beginn an mit alten Nazis durchgeführt. Der BND etwa wurde von einem Leiter des nazifaschistischen Spionageapparates Gehlen aufgebaut. In den BND wurden - wie etwa in Hamburg - zum Teil ganze Leifstellen des Nazi-Sicherheitsdienstes (SD) übernommen. Noch 1970 waren zwischen 25-30% der Beschäftigten des BND ehemalige Angehörige der SS, der Gestapo oder des SD (2). Ebenso wurde auch der VS in der Tradition des Nazifaschismus aufgebaut.

  • Justiz- und Beamtenapparat
Die personelle Kontinuität zum Nazifaschismus zeigt sich nirgends so vollständig und in einem solchen Ausmaß wie im Justiz- und Beamtenapparat des westdeutschen und deutschen Imperialismus. Schon wenige Jahre nach der Niederlage des Nazifaschismus war ein großer Teil des Nazi-Justiz-Personals wieder in Amt und Würden So waren 1949 in Bayern 752 von 942 Richtern und Staatsanwälten ehemalige Nazis, was 81% entspricht.

  • Uber 90% der 1945 entlassenen Nazi-Beamten wurden rasch wieder in den Staatsapparat des westdeutschen Imperialismus integriert. Noch 1968 waren 520 Nazi-Diplomaten im Auswärtigen Dienst beschäftigt. (3)"
Quelle: http://www.free.de/schwarze-katze/texte/brd03.html
Ich finde diese Informationen ja sehr interessant, aber 1.) ist sie nicht namentlich signiert, also für mich der erste Grund zu zweifeln 2.) die Quelle ist nicht die Urquelle, sonderen nur ein Artikel der andere Quellen zusammen gefasst hat - unwissenschaftlich 3.) wer von der BRD als westdeutschen Imperialismus oder deutschen Imperialismus spricht brandmarkt sich selbst als ideologisch gebrandtmarkt und nich als allzu ernst zu nehmend 4.) Die Information ist im Grunde wie gesagt sehr interessant, man müsste nur an die Originalquellen ran, dann könnte man die Mitgliedschaft von vielen SD-Angehörigen im BND als ein neutral geschriebenes Kapitel aufnehmen. Stellungnehmen ist nicht die Aufgabe einer Enzyklopädie..findet Euer
--Cienfuegos 20:04, 8. Nov 2004 (CET)

Bundesnachrichtendienst

 

Ist ja interessant. Aber wer hätte denn sonst eine solche Organisation aufbauen können ? War bei Polizei, Justiz, medizinische Versorgung und in vielen anderen Bereichen nicht viel anders... Natascha Ludwig

RAF Anschlag auf Celler Strafanstalt

 

Ein kleines Anekdoetchen es war nicht die RAF sondern der BND

http://www.norbertschnitzler.de/Surftipps/2001_05.htm

ich habe mir Deine sehr interessante Homepage und den verlinkten Artikel angesehen. Bei dem Sprengstoffanschlag auf die Celler Strafanstalt steht nicht, dass es der BND war. Eine Differenzierung muss getroffen werden. Der BND hat Innenpolitisch nichts zu suchen, dass muss doch klar sein, oder?
Bitte somit Links zu Deiner sehr interessanten HP woanders reinzustellen. Etwa RAF....--Cienfuegos 22:42, 12. Jan 2005 (CET)

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