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 Zum Toleranzedikt des Kaisers Konstantin von 313 n.Chr.

Das Edikt soll an alle Bewohner des römischen Reiches verkündet worden sein, allerdings bezweifeln einige Geschichtsforscher die Echtheit. Es könnte zum Beispiel von der Christlichen Kirche (Papst) gefälscht worden sein, um ein Mittel gegen die Christenverfolgung zu haben. Wenn müsste der Vatikan die Schrift allerdings eine Zeit aufgehoben haben, um dann später bei einer drohenden Benachteiligung den Text herauszuholen und zu zeigen, dass vom Kaiser erlassen wurde, dass Christen die gleichen Rechte haben wie die Angehörigen anderer Religionen. Es könnte sein, dass dieses Edikt niemals verkündet wurde.

Die Kernaussagen des Toleranzedikts:

  • freie Wahl der Religion
  • ungehinderte und uneingeschränkte Religionsausübung für die Christen (Bräuche, Kulte, ...)
  • Gleichstellung aller Religionen
  • unentgeltliche und sofortige Rückerstattung der Versammlungsorte der Christen
  • Entschädigungen für die Rückgabe der Versammlungsorte durch den Stadthalter (-> Kaiser)

Mögliche Beweggründe Konstantins:

  • Milde, Hochherzigkeit
  • allgemeine und öffentliche Ruhe
  • Sicherung des göttlichen Wohlwollens

Das Toleranzedikt kann zum Beispiel im Buch "Eusebios" herausgegeben von H. Kraft 1967 in München auf den Seiten 430ff. oder im Geschichtsbuch "Geschichte - Dauer und Wandel" im Band "von der Antike bis zum Zeitalter des Absolutismus" aus dem Cornelsen Verlag auf den Seiten 107f. nachgelesen werden.

 

 

 

Autor: Friedemann Lindenthal  |  Quelle: www.geschi.de

 




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