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| Grundzüge
der nationalsozialistischen Weltanschauung |
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Hitlers Buch „Mein
Kampf" (1925,
1926):
Mitteilung über sein bisheriges Leben, „Weltanschauung" nannte, „die
Ziele unserer Bewegung klarzulegen", das „Grundsätzliche"
seiner ,,Lehre" festzuhalten,
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wichtigste Informationsquelle
für die Ideologie des Nationalsozialismus: Ziele der NSDAP und die
Methoden, mit denen sie diese Ziele zu verfolgen gedachte
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Hitlers politische
Weltanschauung hielt man für Propaganda, wenn nicht für abenteuerliche
Phantasterei. An die Verwirklichung so gefährlicher und exzentrischer
Ideen, wie sie Hitler in seinem Buch verkündet hatte, wollte man nicht
glauben
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Wirklichkeit, die
Hitler schaffen solltc, übcrtraf in ihrer Furchtbarkeit womöglich noch
seine Ideologie
Nationalsozialismus und
Volksgemeinschaft:
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Wesen des
Nationalsozialismus + europ. Faschismus gehörte ein übersteigerter,
verabsolutierender Nationalismus braucht
zwei wesentliche Bestandteile: einmal die Überhöhung des Vaterlandes zum
alles andere relativierenden Wert,
zum anderen eine antiindividualistische Ausrichtung einzelne nur noch Teil
der Nation
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Parole „Du bist
nichts, dein Volk ist alles!"
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die größten
Umwälzungen auf dieser Erde wären nicht denkbar gewesen, wenn ihre
Triebkraft statt fanatischer, ja hysterischer Leidenschaften nur die
bürgerlichen Tugenden der Ruhe und Ordnung gewesen wären
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Welt geht einer
großen Umwälzung entgegen
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„Nationalisierung"
des Volkes vordringliche Aufgabe Volk wird „Volksgemeinschaft" (alle
sozialen und Standesgegensätze aufgehoben, alle selben Verpflichtungen, und
die alle einem Ziel verpflichtet
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Ziel: Erhaltung der
Rasse = Kampfgemeinschaft
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„völkische"
Erziehung beschrieb Hitler so: ,,Der völkische Staat hat 1. seine gesamte
Erziehungsarbeit in erster Linie nicht auf das Einpumpen bloßen Wissens
einzustellen, sondern auf das Heranzüchten kerngesunder Körper. Erst in
zweiter Linie kommt dann die Ausbildung der geistigen Fähigkeiten. Hier
aber wieder an der Spitze die Entwicklung des Charakters, besonders die
Förderung der Willens- und Entschlusskraft, verbunden mit der Erziehung zur
Verantwortungsfreudigkeit und erst als letztes die wissenschaftliche
Schulung."
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Ziel: "neuer
Volkskörper", Volksgemeinschaft der Starken, für ,,geistreiche
Schwächlinge" und "Feiglinge" kein Platz
Sozialdarwinismus und
Rassismus:
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hinter Erziehungsziel
stand das Gedankengut des Sozialdarwinismus, der den von Darwin in der Natur
beobachteten "Kampf ums Dasein" auf die menschliche Gesellschaft
und die zwischenstaatlichen Beziehungen übertrug: herrscht
"natürliche Auslese" "Tüchtige" überlebt, weniger
Tüchtige werden "ausgemerzt" Grund für die Höherentwicklung der
Menschen
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durch Erziehung und
Selektion der ansehen Rasse das Überleben, Herrschaft über die anderen
Rassen sichern
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Einteilung der
Menschheit in verschiedene, jeweils durch gleiche Erbfaktoren bestimmte
Rassen, Annahme, dass Rassen ein unterschiedlicher Rang zukomme (höher-
oder minderwertig)
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nur höherwertigen
Rassen haben sich "als kulturschöpferisch und staatenbildend"
erwiesen "Herren- und Kriegerrassen" (beherrschen andere Rassen)
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untergeordnet
"Kuli- oder Fellachenrassen" (bestimmt Herrenrassen zu dienen)
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Kampf zwischen Rassen
Motor der Geschichte (Tiefpunkte: Überhandnehmen der Fellachenrassen,
Höhepunkte: durch Herrenrassen bestimmt
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arischen rangiert das
deutsche Volk als "Vorvolk" an oberster Stelle
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"heiligste
Verpflichtung": „dafür zu sorgen. dass das Blut rein erhalten
bleibt, um durch die Bewahrung des besten Menschentums die Möglichkeit
einer edleren Entwicklung dieser Wesen zu geben."
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Zweck des
nationalsozialistischen Staats: Maßnahmen zur „Aufnordung",
"Ausmerzen" des "Artfremden", existenzentscheidende
Kampf richtet sich gegen eine dritte Rasse (Gegenrasse): die
"Parasiten" Judentum (schleichen sich ein)
Antisemitismus:
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Jude = Feind =
Inkarnation des Bösen = Erzfeinde der Menschheit (um ihn zu besiegen
müssen Moralvorstellungen verlassen werden um zu überleben)
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gibt jüdische
Weltverschwörung (zu Endkampf angetreten)
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Akte gegen Juden: ab 1933:
Bücherverbrennungen, 1935:
Nürnberger Gesetze, 1938:
„Reichskristallnacht", 40er: Endlösung
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führen
Weltkapitalismus, Kommunismus an
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Sprichwort „Bei
Juden und Läusen hilft nur eine Radikalkur"
Antiparlamentarismus:
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"dass die
Demokratie grundsätzlich nichts Deutsches, sondern etwas Jüdisches
ist"
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Nationalsozialisten
diffamierten die demokratische Willensbildung als ,,schmutzig und
unwahr", die Volksvertreter als lügnerische Opportunisten und den
Parlamentarismus als ein System der Verantwortungslosigkeit
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Pluralismus der
Meinungen und Entscheidungsmöglichkeiten erschien ihnen verwerflich
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innerste Wesen der
Demokratie Zersetzung und Zerstörung (kann keine Leistung aus ihr
erwachsen)
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besondere Verachtung
galt ,,Parteienstaat" (Parteien vertreten verschieden Gruppen müssen
Kompromisse eingehen unverständlich)
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Aufgabe der Partei:
Erfassung des einheitlichen, nicht von Interessen verfälschten Volkswillens
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,,rassisch
Wertvollsten" müssen der Bevölkerung die politisch entscheidenden
Leitideen vermitteln + Organisation des Volkes zum Kampf gegen Rassen
(,,organisatorische Erfassung einer Weltanschauung")
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grundsätzlicher
Unterschied der natiosoz. Bewegg. gegenüber normalen Parteien: ,,Politische
Parteien sind zu Kompromissen geneigt, Weltanschauungen niemals. Politische
Parteien rechnen selbst mit Gegenspielern. Weltanschauungen proklamieren
ihre Unfehlbarkeit à nur ein autoritärer Führerstaat sein möglich
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Grundsatz des
Aufbaues: Autorität jedes Führers nach unten und Verantwortlichkeit nach
oben."
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„wahrhaftige
germanische Demokratie": Führerstaat: gestufte Verantwortung von unten
nach oben vorsah, Person eines obersten ,,Führers" seine Vollendung
finden sollte (gibt keine höhere Instanz, weiß alles, sein Wille ist Wille
des Volkes und oberstes Gebot, wer an ihm zweifelt verneint Weltordnung):
„Führer befiehl, wir folgen"
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Führertum, Wille zur
Gefolgschaft führten zu Militarisierung in Partei und Staat (Hang zur
Uniform und zum militärischen Ritual
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Militärdienst
,,Vollendung" der nationalsozialistischen Erziehung zum Kampf
Antimarxismus:
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Kommunismus ist eine
„reine Handarbeiterbewegung unter jüdischer Führung, scheinbar darauf
ausgehend, die Lage des Arbeiters zu verbessern, in Wahrheit aber die
Versklavung und damit die Vernichtung aller nichtjüdischen Völker
beabsichtigend.'' Kampf gegen Marxismus Kampf gegen Judentum (westliche Welt
Nährboden dafür, Bolschewismus Versuch der Juden Weltherrschaft an sich zu
reisen Kampf gegen andere Weltanschauung ( nur mit brutalen Gewalt,
beharrlich und rücksichtslos zu gewinnen
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Kommunismus ist „Gegenwelt"
(will Volksgemeinschaft zerstören)
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,,schrecklichen
Vereinfachung" bei seiner Weltauffassung dadurch Erfolg des NS?
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„Das gesamte Leben lässt
sich in drei Thesen zusammenfassen: der Kampf ist der Vater aller Dinge, die
Tugend ist eine Angelegenheit des Blutes, Führertum ist primär und
entscheidend."
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Form: ,,Die Zukunft
einer Bewegung wird bedingt durch den Fanatismus, ja die Unduldsamkeit, mit
der ihre Anhänger sie als die allein richtige vertreten."
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