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 KPD

Die Kommunistische Partei Deutschlands wurde am 1. Januar 1919 aus dem Zusammenschluss des Spartakusbundes unter Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, sowie der Gruppe Internationale Kommunisten Deutschlands, gegründet.
Die größten Partei Ziele waren es eine sozialistische Gesellschaftsordnung und eine sozialistische Republik aufzubauen. Nach der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht durch Rechtsradikale am 15. Januar 1919 verlor die Partei ihre Führungspersönlichkeiten und bedeutendsten Theoretiker.

KPD in der Weimarer Republik von 19191932:
Nach der Vereinigung mit dem linken Flügel der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ( USPD ) 1920 gewann die KPD an großer Popularität, obwohl sie bei der den ersten Reichswahlen nur 1920 nur 2 Prozent der Stimmen bekommen hatte.
Auf dem 4. Parteitag 1924 wurde dann endlich die politische Richtung der Partei geklärt; der marxistisch-leninistisch Denkende Ernst Thälmann setzte sich gegen die mit der SPD eine Einheitsfront anstrebende Gruppe unter August Thalheimer durch.
Thälmann übernahm 1925 dann die Führung der Partei und lenkte sie nach einem streng stalinistischen Vorbild zur marxistisch-leninistische Kaderpartei.
Ende der Weimarer Republik gewann die KPD noch mal an Prozentpunkten auf Kosten der SPD von 1928 10,6 Prozent auf 1932 17 Prozent der Wählerstimmen.

KPD im 3. Reich:
Nach dem Reichstagsbrand hatte die Partei nichts mehr zu lachen: Die Führung wurde verhaftet, die Mitglieder zum Teil in „ Schutzhaft „ genommen und Wähler öffentlich diskriminiert. So musste die Partei in Prag und Paris und später in Moskau neue Wurzeln fassen.
Die noch im 3. Reich im Untergrund agierenden Wiederstandszirkel wurden nach und nach aus gehoben. Von allen politischen Gruppierungen hatte die KPD die meisten Opfer zu beklagen.

Nach dem 2. W.K.:
Nach dem 2. Weltkrieg wurde die KPD in allen 4 Besatzungszonen neu gegründet. In der sowjetischen BZ bekam die Partei unter Walter Ulbricht und Wilhelm Pieck eine Schlüsselstellung. Während sie im Westen scheiterte, erreichte sie am 21. April 1946 die Vereinigung mit der SPD zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands ( SED ), in der die Kommunisten dominierten.
Nach großen Wahlschlappen 1949 und 1953 wurde die KPD in Westdeutschland 1956 vom Bundesverfassungsgericht aufgelöst, da sie verfassungswidrig schien.
Sie wurde jedoch 1968 unter dem Namen DKP ( Deutsche Kommunistische Partei ) neugegründet.

 

 

 

Autor: Johannes Otto  |  Quelle: www.geschi.de

 




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