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 Der NS-Antisemitismus

Die Endlösung:
Die deutsche Regierung unter Hitler wollte ihren Einzugsbereich auf Grund des Antisemitismus von Juden befreien. Da die Nationalsozialisten es für keine gute Lösung hielten die Juden zur Emigration zu veranlassen, beschlossen sie sämtliche Juden aus ihrem Einzugsbereich zu vernichten. Zu diesem Zweck, und um sie Zwangsarbeiten verrichten zu lassen wurden sie in KZ' s deportiert. Auf der Wannsee-Konferenz vom 20 Januar 1942 wurde dann die Vernichtung von ca. 14,7 Millionen Juden in Vernichtungslagern wie Ausschwitzt, beschlossen. Letztendlich konnten die Zahlen nicht eingehalten werden; es wurden aber trotzdem erschreckender weise etwa 6 Millionen Juden ermordet und etwa 500000 Menschen nicht jüdischen Glaubens.

Juden auf dem Weg zum KZ

 

Das Konzentrationslager (KZ):
JudengetthoUnmittelbar nach ihrer Machtergreifung am 30. Januar 1933 begannen die Nationalsozialisten mit der Errichtung von Konzentrationslagern.. Einige wichtige Hauptlager waren Dachau (errichtet 1933), Sachsenhausen (1936), Buchenwald (1938), Mauthausen (1939), das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück (1940), Auschwitz (1941) und Bergen-Belsen (1943). Einige dieser Lager wurden im Rahmen der angestrebten Ausrottung an den Juden (Endlösung) bald zu reinen Vernichtungslagern umfunktioniert, in denen die Häftlinge gleich bei der Ankunft in den Tod geschickt wurden.
Im Frühjahr 1934 übernahm die Schutzstaffel (SS) die alleinige Verantwortung für die Konzentrationslager und bildete eigene Wachverbände (Totenkopfverbände) aus. Einzelne Häftlinge wurden als Hilfskräfte (Kapos) herangezogen, die zum Teil ebenso grausam waren wie das SS-Wachpersonal, teilweise aber auch die Lebensverhältnisse für ihre Mitgefangenen erträglicher gestalten konnten. Anfangs wurden vor allem Regimekritiker inhaftiert, wie etwa Sozialdemokraten, Kommunisten, Gewerkschaftler und Monarchisten. Später kamen Juden, Homosexuelle, Zeugen Jehovas, Kriminelle, sogenannte Arbeitsscheue, Behinderte und "Gewohnheitsverbrecher" hinzu, und im 2. Weltkrieg auch Kriegsgefangene. Jeder Häftling war durch ein auf seiner Gefangenenkleidung aufgenähtes Symbol als Angehöriger einer der genannten Gruppen erkennbar.
Besonders nach 1937 wurden die Häftlinge systematisch als Zwangsarbeiter eingesetzt. Sie arbeiteten sowohl für neugegründete Wirtschaftsunternehmen der SS als auch für Privatunternehmen, vor allem im Bausektor und in der Rüstungsindustrie. Unter der Parole "Vernichtung durch Arbeit" wurde ihre Arbeitskraft rücksichtslos ausgebeutet. Die Lebensverhältnisse in den Lagern waren unmenschlich; die Unterkünfte waren dürftig ausgestattete Baracken, Versorgung und sanitäre Verhältnisse waren völlig unzureichend (Theresienstadt > Wasserhahnattrappen). Gegen Ende des 2. Weltkrieges spitzte sich die Lage zu, als die Zahl der Häftlinge nochmals stark anstieg. Schätzungsweise 700 000 bis 800 000 von circa 1,6 Millionen Gefangenen starben in den Konzentrationslagern (ohne Vernichtungslager; diese miteingerechnet starb eine mindestens viermal höhere Anzahl von Menschen), vor allem an Hunger, Seuchen, Überanstrengung und den Misshandlungen durch das Wachpersonal, viele auch an den Folgen von medizinischen Versuchen.

 

 

 

Autor: Alexander(KZ) & Marcel Krug  |  Quelle: www.geschi.de

 




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