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 Hochkultur Ägypten

Geschichte im Überblick:

Bis ca. 3050 v.Chr.  Vorzeit: Der Homo erectus lebt als nomadischer Jäger und Sammler in Ägypten; am Nil legen Nomaden erste Siedlungen an. Wo sich heute die arabische Wüste ausdehnt, lebten bis zu einer umwälzenden Klimaveränderung in tropischem Grün sogar Löwen und Giraffen.
3050-2715 v.Chr. Frühzeit (1. Bis 2. Dynastie): König Menes – womöglich ein Name für mehrere lokale Fürsten aus Thinis – bei Abydos schließt Ober- und Unterägypten zusammen und Memphis wird Reichshauptstadt.
Die Hieroglyphenschrift entsteht.
2715-2192 v.Chr. Altes Reich (3. – 6. Dynastie): König Djoser´s Baumeister Imhotep begründet mit der Stufenpyramide in Sakkâra die Steinbauarchitektur. Großpyramiden setzen der Macht der Pharaonen der 4. Dynastie (Snofru, Cheops, Chefren, Mykerinos) Denkmäler. Danach profilieren sich Gaufürsten auf Kosten des zentralisierten Beamtenstaats.
2192 – 2040 v.Chr. Erste Zwischenzeit (7. – 10. Dynastie): Der Reichszerfall gebiert, von Bürgerkriegen begleitet, eine soziale, geistige und kulturelle Neuerung.
2040 – 1650 v.Chr. Mittleres Reich (11. – 14. Dynastie): Mentuhotep II. vereint Ober- und Unterägypten, Theben wird zum politisch- kulturellen Zentrum. Amun wird Reichsgott. Die Provinzfürsten werden entmachtet und das Goldlandes Nubien wird erobert. Ahmes´ Buch lehrt Flächenberechnung und Bruchrechnung.
1650 – 153 v.Chr. Zweite Zwischenzeit (15. – 17. Dynastie): Die Hyksos aus Vorderasien erobern Ägypten. Einführung neuer Kriegstechniken wie Pferd und Kampfwagen. Papyrusrollen berichten von ersten chirurgischen Eingriffen zu dieser Zeit.
1532 – 1070 v.Chr. Totenmaske von Tut-ench-AmunNeues Reich (18. –20. Dynastie): Zeit berühmter Pharaonen wie: Amenophis I – III, Thutmosis I – IV, Königin Hatschepsut, Echnaton, Ramses I – IX, Tut-ench-Amun. Es herrscht innenpolitischer Friede und das Reich blüht und gedeiht. Reichtum und Macht Ägyptens erreichen unter Amenophis III einen Höhepunkt. Echnaton verlegt die Residenz ins mittelägyptische Amârna und ersetzt den Reichsgott Amun durch den Sonnengott Aton; danach führt Tut-ench-Amun in Theben den Amunkult wieder ein. Errichtung der Tempel von Karnak, Luxor, Abydos, Abu -Simbel und der Gräber im Tal der Könige in Theben. Durch Korruption und Wirtschaftskrise droht der Verfall Ägyptens.
1070 – 332 v.Chr. Spätzeit (21. – 30. Dynastie): Ägypten steht unter der Herrschaft anderer Stämme (Libyer und Äthiopier), und gelangt nach Kambyses´ Eroberung unter persische Regierung.
332 – 30 v.Chr. Helenistische Zeit: Alexander der Große unterwirft Ägypten, gründet Alexandria und lässt sich zum Pharao krönen. Das nach seinem Tod untergehende Weltreich verwandelte sich unter der von Alexander´s General Ptolemäus begründeten Ptolemäer – Dynastie in ein Zentrum helenistischer Kultur. Kleopatra erweiterte unter der Obhut ihrer Geliebten Caesar und Marcus Antonius ihren Herrschaftsbereich. Von Oktavian (Kaiser Augustus) besiegt, begehen Antonius und Kleopatra schließlich Selbstmord. Römer treten das Erbe der Griechen an.
30 v.Chr. – 640 n.Chr. Römische Zeit: Die Ausbeutung als Kornkammer lässt Ägypten, seit Oktavian (Kaiser Augustus) römische Provinz, verarmen. Ausbreitung des Christentums mit Mönchs- und Eremitentum, später Christenverfolgung. Nach den Konzil von Chalkedon 451n.Chr. Abspaltung der ägyptischen (koptischen) Kirche von der Reichskirche. Es entstehen viele Klöster.
Nach 640 n.Chr. Islamiesierung Ägyptens: Der arabische Feldherr Amr Ibn el-As eroberte 640n.Chr. Ägypten und begründete die neue Hauptstadt Fustat (beim späteren Altkairo) und die gewaltlose Islamisierung die das Christentum verdrängt. Von da an steht Ägypten unter verschiedenen Herrschaften und wird von diesen ausgeplündert.

 

Die Götter im alten Ägypten:

Amun: Amun ist Reichsgott Thebens, Luftgott und Schöpfer der Welt. Seine Darstellung erfolgt als Mensch mit Widderkopf auf dem eine Krone mit Doppelfeder sitzt und in der Hand hält er einen langen Zepter.
Anubis: Anubis ist der Schutzpatron der Balsamiere und der  Gott und Wächter der Nekropolen. Seine Darstellung erfolgt als Mensch mit Schakal- oder Hundekopf und auch als großer schwarzer Hund.
Apis: Apis ist das Symbol der Fruchtbarkeit und Apis ist auch ein Totengott. Seine Darstellung erflogt als Stier mit einer Sonnenscheibe.
Aton: Aton ist Sonnengott. Seine Darstellung erfolgt als Sonnenscheibe deren Strahlen als geöffnete Hand enden.
Bastet: Bastet - Göttin der LiebeBastet ist die Göttin der Liebe, Freude und der Feste. Ihre Darstellung erfolgt als Mensch mit Katzen- oder Löwenkopf und Körbchen am Arm und Auch als große hockende Katze.
Bes: Bes ist ein Geist, der Gebärende schützt und Schlangen verjagt .Seine Darstellung erfolgt als missgebildeter Gnom mit Löwenfratze.
Chnum: Chnum ist der Wächter der Nilquellen und er ist ein Menschen formender Schöpfergott. Seine Darstellung erfolgt als Mensch mit Widderkopf und doppelt gedrehten Hörnern, welcher an einer Töpferscheibe sitzt.
Hathor: Hathor ist eine Himmelsgöttin, eine Göttin der Liebe, der Freude, des Tanzes und des Weins. Außerdem ist sie Königsamme und Herrin ferner Länder. Ihre Darstellung erfolgt als Mensch mit Hörnern und oft auch Kuhohren, mit einem Papyrusstengel in der Hand. Sie wird auch als Kuh dargestellt.
Horus: Horus ist Himmels- und Lichtgott. Seine Darstellung erfolgt als Mensch mit Falkenkopf und Doppelkrone.
Imhotep: Imhotep ist göttlicher Schutzherr der Baumeister, der gelehrten Schreiber und der Ärzte. Seine Darstellung erfolgt als sitzender Gelehrter mit offener Papyrusrolle auf den Knien.
Osiris: Osiris ist Gott der Fruchtbarkeit, Totenerwecker, und später Herr des Jenseits. Seine Darstellung erfolgt als menschliche Mumie mit Federkrone und Bart, Zepter und Geißel in den angewinkelten Armen haltend.
Ptak: Ptak ist Schöpfergott von Memphis, Schutzpatron der Handwerker und der Künstler. Seine Darstellung erfolgt als kahlköpfiger oder Hut tragender Mensch, mit einem Bart und einem engen Gewand.
Re: Re ist Sonnengott von Helipolis. Seine Darstellung erfolgt als Mensch mit Falkenkopf und Sonnenscheibe (Re –Harachte) oder als bärtiger Mensch (Re-Atum).
Thoth: Thoth ist der Gott der Weisheit, Schreibkunst, Zeitenberechnung. Außerdem ist er Mondgott der Kalendermacher und Gottsekretär.Seine Darstellung erfolgt als Mensch mit Ibiskopf, oft Schreibpinsel und Palette in der Hand und auch als Pavian.

 

 

 

Autor: Alexander Krug  |  Quelle: www.geschi.de

 




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