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Inhalt:
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Zusammenfassung
in Kurzform
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Die
Voraussetzungen
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Die
Revolution der Abgeordneten des dritten Standes
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Die
Revolution der Bürger von Paris
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Die
Revolution der Bauern in den Provinzen
1.
Zusammenfassung in Kurzform:
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1788:
Der König ruft nach 150 Jahren wieder die Generalständeversammlung (GSV)
ein
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Es
gibt Streit in der GSV, die Abgeordneten des dritten Standes fordern mehr
Rechte
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Die
Abgeordneten erklären sich selbst zur Nationalversammlung
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Der
Ballhausschwur bindet die neue Nationalversammlung: sie wird nicht eher
ruhen bis Frankreich eine Verfassung hat
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Der
König muss einlenken, die Nationalversammlung kann eine Verfassung
ausarbeiten
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1789:
Die Bürger von Paris stürmen am 14 Juli die Bastille, das Symbol der Macht
des alten Systems wird erobert
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1789
bis 1792: In den Provinzen gibt es blutige Kämpfe der Bauern gegen die
Adligen, Angst vor Bestrafung lässt die Bauern noch härter durchgreifen
2.
Die Voraussetzungen:
Mehr als 150 Jahre wurde Frankreich von einem absolutistischem König geführt.
Das Volk sah im König eine von Gott gegebene Macht. Viele Weichen mussten
gestellt werden bevor diese Macht gestürzt werden konnte. Eine davon war die
Aufklärung. Abbé Siegès war einer der Leute die dem dritten Stand, dem
unterdrücktem Stand der über 96% der Bevölkerung ausmachte, klar machten
welche Stellung diesem Stand im System zustand. Er sagte der dritte Stand allein
mache die Nation aus, die sich in vier Klassen gliedern lasse: den Ackerbau, die
Industrie, den Handel und die Wissenschaft/Künste. Jede dieser vier Klassen
werde vom dritten Stand erhalten. Erster und zweiter Stand so meinte er,
gehören NICHT zur Nation, da beide Stände zu keiner der vier Klassen
gehörten. Er kam so zu dem Schluss das dem dritten Stand allein die Lenkung der
Nation zustünde, nicht aber dem ersten und dem zweiten Stand wie bisher. Diese
Worte machten das Volk unruhig, und die Gefahr einer Revolution wurde größer.
Trotzdem war der König noch so mächtig das keiner es wagte ihn anzugreifen.
Doch durch das große (stehende) Heer Frankreichs und anderen teuren Ausgaben
des Reiches war Frankreich hoch verschuldet. Der König musste handeln. Das Volk
hatte er schon ausgenommen, also musste er neue Bezugsquellen für sein Geld
finden. Diese sah er im ersten und im zweiten Stand. Diese Stände mussten
bisher keine Steuern zahlen, eines der Privilegien gegenüber dem dritten Stand.
Obwohl der König stark genug war den dritten Stand „ruhig“ zu halten
reichte seine Kraft nicht dem ersten und zweiten Stand seine Privilegien zu
nehmen. Die konnte er nur mit einem Partner an seiner Seite. Diesen Partner fand
der König in der Generalständeversammlung. Diese wurde vor 150 Jahren
aufgelöst, und hatte bis zu diesem Zeitpunkt über die Gesetzte des Königs
gewacht. Nun wurde sie erstmals wieder einberufen.
3.
Die Revolution der Abgeordneten des dritten Standes:
Als die Generalständeversammlung nach 150 Jahre wieder tagen sollte sahen die
Abgeordneten des dritten Standes ihre Chance. Sie forderten eine Abstimmung nach
Köpfen (nicht wie bisher nach Ständen wobei jeder der drei Stände eine Stimme
hat) und sie forderten eine Erhöhung der Anzahl ihrer Abgeordneten um 100%
(nicht wie bisher 100 Abgeordnete pro Stand). Der König wollte diesen
Forderungen aber nicht nachkommen. unbeeindruckt erklärten sich die
Abgeordneten des dritten Standes daraufhin zur Nationalversammlung, und sagten
sie seien nun die gesetzgebende Macht. Die duldete der König noch weniger, doch
trotz seiner Drohungen traten die Abgeordneten zusammen. Der König sah sich
gezwungen den Tagungsraum zu verschließen. Die neugegründete
Nationalversammlung wich aber in das Ballhaus aus. Dort wurde der Ballhausschwur
geleistet: „Wir werden nicht eher auseinander treten bis Frankreich eine
Verfassung hat.“ Nun musste auch der König einlenken, und der befahl den
ersten beiden Ständen sich der Nationalversammlung anzuschließen.
4.
Die Revolution der Bürger von Paris:
Nachdem sich die Nationalversammlung zur gesetzgebenden Macht gemacht hatte
brodelte die Revolution in Paris auf. Am 14. Juli 1789 stürmten die Bürger von
Paris die Bastille und befreiten dort 6 Gefangene. Diese Tat wurde zum Symbol
des Bezwingen der alten Herrschaft. Bei dieser Tat wurden Blau Weiß Rote
Flaggen in die Luft gehalten. Die Trikolore wurde zum Symbol des Siegs über das
absolutistische System, und der 14 Juli der Nationalfeiertag der Franzosen.
5.
Die Revolution der Bauern in den Provinzen:
Die Revolution der Bauern wird heute als die Terrorphase bezeichnet. In den
Jahren von 1789 bis
1792 kam es oft zu Kämpfen zwischen Bauern die sich rächen
wollten und Adeligen. Die Bauern plünderten die Besitztümer der Adligen und
alles was sie nicht mitnehmen konnten verbrannten sie. Außerdem wurden alle
Urkunden über Frondienste und Abgabenleistungen vernichtet.
Gerüchte über harte Bestrafungen für solche Taten zogen oft durch das Land.
Es war von Galeeren die rede, auf denen man bis zum Tod rudern musste und von
quälenden Strafexpeditionen. Dies entfachte die Wut der Bauern nochmals und
ließ sie noch gewalttätiger werden. Erst als die Nationalversammlung eine
Verfassung entwarf die auch den Bauern zugute kam endete diese Terrorphase.
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