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 Caesar, Gaius Julius

Gaius Julius CaesarGaius Julius Caesar wurde am 13.07.110 v. Chr. geboren. Er war ein großer Feldherr und Staatsmann Roms aus dem Patrizier Geschlecht der Julier. Sein Vater, der ebenfalls Gaius Julius Caesar hieß, leitete den Wiederaufstieg der Julier ein. Seine Mutter Aurelia stammte aus dem plebjischen Geschlecht der Aurelier. Caesars früher politischer Aufschwung wurde durch die Heirat seiner Tante mit Marius, einem Mariner, begünstigt und durch seine eigene Heirat mit Cornelia, der Tochter des Cinna, ebenfalls ein Mariner, gefestigt. Caesar wurde dadurch in die große politische Auseinandersetzung zwischen Sulla und den Anhängern des Marius hineingezogen. Als Sulla, der aus diesem Streit erfolgreich hervorging, Caesar begnadigte, konnte dieser zwar nur noch unter dessen Schirmherrschaft seine Macht ausbauen, dies gelang ihm aber gut, da er immer Sulla gegenüber vorschützte, dass er nur gegen die anderen Adelsfamilien kämpfen würde. Seine eigentliche politische Laufbahn begann 68 v. Chr. Mit seiner Wahl zum Quästor. 65 v. Chr. wurde er Ädil, in dieser Position fiel er dem Volk vor allem auf, weil er auffällig viele und prunkvolle Feste und Spiele veranstaltete. Seinen großen Durchbruch hatte er 63 v. Chr. Mit der Wahl zum Pontifex Maximus, wobei er von Crassus unterstützt wurde, 62 v. Chr. wurde Caesar mit der Prätur Roms Beauftragt. Im folgenden Jahr bekam er die Proprätur Spaniens, wo er großes militärisches Geschick, sowie großes Verwaltungstalent bewies. 59 v. Chr. wurde er zum Konsul gewählt. Im Winter 60/59 v. Chr. schloß er zusammen mit Crassus und Pompeius das erste Triumvirat . Seinen Mitkonsul Bibulus und den Senat konnte er mit diesem Triumvirat fast völlig entmachten, weil Pompeius und Crassus die mächtigsten Männer Roms waren. Das Triumvirat festigte er durch die Heirat seiner Tochter Julia mit Pompeius. Er führte darauf ein, dass ein Veteran des Heeres Land erhielt, dies sicherte zunächst Pompeius, aber auch später ihm selbst zu mehr Loyalität im Heer. Er selbst erhielt dabei auf fünf Jahre und 56 v. Chr. nochmals für fünf Jahre die Statthalterschaft in Oberitalien, mit den angrenzenden Gebieten Dalmatien und Südfrankreich. Dieser Auftrag gab ihm die Möglichkeit 58-51 v. Chr. das freie Gallien zu unterwerfen. Die folgenden Jahre brachte er damit zu das Land zu erschließen und zu sichern. Man wagte 55und 54 aber Überfahrten nach Großbritannien und 55 und 53 zwei Vorstöße ins germanische Gebiet über den Rhein. Als sich die Gallier 52 v. Chr. unter Vercingetorix noch einmal auflehnten kämpfte Caesar die Aufstände unter schweren Kämpfen nieder und konnte damit Gallien endgültig befreien. Hierzu schrieb Caesar sieben Bücher , eins für jedes Jahr des gallischen Krieges. Der Bürgerkrieg zwischen Pompeius und Caesar brach aus als das Triumvirat aus einander brach , weil Crassus und auch die Tochter Caesars, die mit Pompeius verheiratet war, starb. Caesar, der mittlerweile ein zehn Legionen starkes und kampferprobtes Herr befehligte, sich weigerte sich zum Konsul wählen zu lassen und damit seine militärische Macht abzugeben, und Verhandlungen zwischen Caesar und Pompeius erfolglos blieben eröffnete Caesar durch seinen Einmarsch in das Rubikon und fiel damit in Italien ein. Pompeius sammelte daraufhin seine Truppen in Griechenland. Dort stellte er sich nach einem längeren Stellungskrieg der offenen Schlacht gegen Caesar, die er verlor und floh nach Ägypten, wo er ermordet wurde. Caesar hatte damit aber noch nicht das gesamte römische Reich unter Kontrolle. Deshalb griff er in den Thronfolge Krieg Ägyptens zugunsten Kleopatras ein. Später vernichtete er noch die letzten Anhänger Pompeius´ in Nordafrika und dessen Söhne in Spanien. Als er also die volle Macht in Rom hatte wollte er Recht und Ordnung der Republik umkrempeln. Dies gefiel aber den Adelsfamilien nicht und es wurde immer klarer, dass er die Republik nur als Scheininstrument benutzte und eigentlich Diktator war. Als er 44 v. Chr. dann wirklich die Diktatur auf Lebenszeit übernahm wurde er von den Adelsfamilien ermordet. Caesar hinterließ keine ehelichen Kinder. Caesar führte den für die Folgezeit wichtigen julianischen Kalender ein, und in Prinzip auch die Pension.

 

 

 

Autor: Benedikt Faupel  |  Quelle: www.geschi.de

 




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