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Ernst Moritz Arndt wurde am 26.12.1769 in Groß Schoritz (bei Garz/Rügen) geboren und starb am 29.01.1860 in Bonn. Er war Schriftsteller. Arndt war bäuerlicher Herkunft, studierte evangelische Theologie und Geschichte und durchwanderte 1798/99 Mitteleuropa. Seit 1800 war er an der Universität Greifswald. Nach dem Erscheinen der antinapoleonischen, patriotischen Schrift „Geist der Zeit" (1. Teil 1806, drei weitere Teile 1809-1818) floh er vor den Franzosen nach Schweden und war 1806-1809 in Stockholm. 1812-1815 wirkte er als Privatsekretär des Freiherrn vom Stein mit leidenschaftlichen politischen Flugblättern und Liedern (z. B. „Was ist des Deutschen Vaterland?", „Der Gott, der Eisen wachsen ließ") für die nationale Erhebung gegen Napoleon. Er schuf daneben auch geistliche Lieder. Arndt trat für die politische Einheit Deutschlands ein. Seiner Enttäuschung über den Wiener Kongress und die politische Reaktion gab er in seiner Zeitschrift „Der Wächter" (1815-1817) Ausdruck. 1818 wurde er Professor der Geschichte in Bonn, wegen seiner politisch unerwünschten Ansichten 1820 seines Amtes enthoben und erst 1840 wieder eingesetzt. 1848/49 war er Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung. Arndt gehörte dem rechten Zentrum an.
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