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Am ersten September
marschierte das Deutsche Heer in Polen ein. Durch Blitzkriege gelang ein
schnelles Vordringen. Am 3. erklärt Frankreich und Großbritannien Deutschland
den Krieg. Sie begannen ihre eigene Rüstung aufzustocken. England schickte
kleine Truppenverbände nach Europa. Durch eine Überschätzung der deutschen
Armeen wollte man nicht angreifen. Die USA will neutral bleiben, hingegen
erklärt Kanada den Krieg an das Deutsches Reich. Innerhalb weniger Wochen ist
die polnische Abwehr am Ende. Einzelne Einheiten konnten sich noch etwas länger
halten. Wurden aber während des ersten und zweiten Kriegsmonates auch
zerschlagen. Am 17. 9. griff die Sowjetunion Polen von Osten her an. Ein
deutsch-sowjetisches Grenz- und Freundschaftsvertrag wurde am 28. 9.
abgeschlossen: In Abänderung der Vereinbarung vom 23. 8. kam Litauen an die
Sowjetunion, während der deutsche Anteil am polnischen Gebiet bis zum Bug
erweitert wurde. Zwischen dem 28. 9. und 10. 10. erzwang die sowjetische Arme
ein Einverständnis zur Stationierung ihrer Truppen in Estland, Lettland und
Litauen. Auf einem weiteren Versuch von Truppenstationierung in Finnland
widersetzte sich die Regierung. Dies löste den finnisch sowjetischen Krieg am
30. 11. aus. Er wurde am 12. 3. 1940
beendet. Am 9. 4. 1940
besetzte Deutschland Dänemark, griff Norwegen an und besetzte es bis zum 10. 6.
Norwegen blieb weitestgehend autonom. Mit diesem Land hatte das Deutsches Reich
seine Erzlieferungen für die Rüstung weitestgehend gedeckt. Am 10. 5. 1940
begann Deutschland die Offensive im Westen, deutsche Truppen überfielen die
Niederlande, die am 14. 5. kapitulierte, Luxemburg und Belgien, deren
Kapitulation am 28. 5. erfolgte. Dieser schnelle Ansturm hat eine Flucht der
Norwegischen Regierung nach England zur Folge. Deutschland dringt weiter in den
Westen vor. Es trennt die französischen von den englische Streitkräften. Es
gelang 340.000 Briten, Belgiern und Franzosen nach Groß Britannien zu
entfliehen. Nach diesem Feldzug hatte Deutschland beim Waffenstillstand von
Compiègne vom 22. 6. 1940
drei fünftel Frankreichs erobert. Elsass und Lothringen wurden unter einer
deutschen Zivilverwaltung dem Deutschen Reich faktisch angegliedert (ebenso
Luxemburg). Die von Marschall P. Pétain neugebildete, auf den unbesetzten Teil
Frankreichs und Teile der Kolonien beschränkte autoritäre Regierung etablierte
sich in Vichy (État Francais). Als Sprecher des Freien Frankreich bemühte sich
unterdessen in London C. de Gaulle um die Sammlung der Exilkräfte. Am 10.06.
erfolge die Kriegserklärung von Italien an Frankreich und England. Die
Sowjetunion setzt ihren Feldzug fort und annektierte so baltische Staaten und
Teile Rumäniens. Friedensgesuche wurden von Großbritannien in der zweiten
Hälfte des Jahres 1940
abgelehnt. Diese Ablehnung erfolge durch den erst ernannten Premierminister W.
Churchill. Churchill glaubte erst mit einem Kreiseintritt der USA könnte man
die bisherige Verteidigungsstrategie ändern. Eine Landung kam für Hitler zu
dieser Zeit nicht in Frage. Statt dessen verstärkten er seine U-Boot-Kriege und
begann mit Luftangriffen. Diese Luftangriff hatten nur wenig Erfolg. Die sehr
starke britische Luftabwehr konnte nicht wesentlich geschwächt werden. Am 27.
9. 1940
schlossen Deutschland, Italien und Japan einen Vertrag zur gegenseitigen
Unterstützung gegen einen Angriff der USA und erkannten ihre Interessengebiete
an. Diesem Bund trat im November die Slowakei, Ungarn und Rumänien bei. Im
März 1941
schlossen sich Bulgarien und Jugoslawien diesem Pakt an. In dieser Zeit drängte
die USA immer mehr auf eine Erhaltung der britischen Seeherrschaft im Atlantik.
Zwischenzeitlich wollte man von deutscher Seite die Sowjetunion als Partner
gewinnen. Diese Verhandlungen schlugen jedoch fehl. Diese Entwicklung hatte zur
Folge, dass sich das Deutsche Reich auf einen Angriff Richtung Russland vorbereitete. Ein Angriff war für Mai 41 geplant. Diese Vorbereitungen
mussten jedoch wegen Italiens Niederlagen im Mittelmeerraum gebremst werden. Italien
hatte im September einen Angriff aus Libyen heraus auf Ägypten und am 28.10.
auf Griechenland begonnen. Diese Niederlagen machten es erforderlich einige
Einheiten zur Unterstützung in den Balkan und nach Nord Afrika zu entsenden.
Zwischen Februar und April 1941
konnten die Briten bis an die ägyptische Grenze aus Libyen getrieben werden.
Durch den am 6.4.1941
erfolgten Staatsstreich in Jugoslawien richtete sich der deutsch-italienische
Feldzug nun auch gegen dieses Land. Am 17. 4. war Jugoslawien, am 11. 5.
Griechenland mit den Inseln (Kreta 20.–31. 5.) in deutscher Hand. Griechenland
wurde Großteils unter italienischer, Serbien unter deutscher Militärverwaltung
gestellt, Kroatien wurde ein Satellitenstaat (Ustascha unter A. Pavelic), das
übrige Gebiet unter Deutschland, Italien und Bulgarien aufgeteilt. Trotz der
Eroberung Jugoslawiens wurde Deutschland hier durch intensiven Partisanenkrieg
geschwächt. Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion (Unternehmen
"Barbarossa") begann wegen des Balkankrieges 6 Wochen später als
geplant, am 22. 6. 1941.
Rumänien, Ungarn, Italien und Finnland schlossen sich dem Angriff an. Ein
Blitzkrieg sollte auch hier schnelle Erfolge bringen. Stalin hatte hier bis
zuletzt nicht mit einem Angriff Deutschlands gerechnet. Aufgrund des
Nichtangriffspaktes mit Japan konnte Russland seine Truppen aus dem Osten
abziehen und die im Westen stärken. Eine für den Winter 1941/42
erhoffte Entscheidung zu Gunsten der Deutschen blieb aus. 4,7 Mio. Soldaten
wurden getötet. Trotz des schnellen Vordringens und der 1,5 Mio.
Kriegsgefangenen konnten keine großen Erfolge erzielt werden. Der strenge
Winter traf die Deutschen Armeen völlig unvorbereitet. Kleine deutsche Gruppen
drangen bis nach Moskau vor. Eine Gegenoffisive der Russen wurde am 5. 12. 1941
begonnen. Am 16. 12. gab Hitler den Befehl jede Stellung ausnahmslos zu halten.
Am 7. 12. trat Japan auf der Seite Deutschland in den Krieg ein. Damit wurde der
Krieg zum Weltkrieg. Nach dieser Offensive wurde in jedem Land die Rüstung
stark voran getrieben. Das Verhältnis der Achsenmächte verschlechterte sich
von 1941
1:1 auf 1:3 im Jahr 1944.
Durch den japanischen Überfall auf die amerikanische Pazifikflotte in Pearl
Harbour am 7. 12. 1941
und die anschließende deutsche und italienische Kriegserklärung an die USA
(11. 12.) verbanden sich die kontinentalen Konflikte, zu einem weltweiten Krieg.
Der Druck auf England nahm durch den deutschen Angriff auf die Sowjetunion
beträchtlich ab. Durch das Pacht- und Leihgesetz der USA vom 11. 3. 1941
konnte Großbritannien seine Rüstung ausbauen. Am 14. 8. 1941
hatten F. D. Roosevelt und W. Churchill die Atlantikcharta "zur
endgültigen Beseitigung der Nazityrannei" verkündet. Das am 12. 7. '41
unterzeichnete Abkommen zwischen Großbritannien und Russland sicherte beiden
gegenseitige Hilfe zu. Am 25. 8. 1941
besetzten Großbritannien und die Sowjetunion den Iran. Die USA,
Großbritannien. und die Sowjetunion schlossen am 1. 10. ein
Rüstungshilfeabkommen. 1942
trug die Sowjetunion die Hauptlast des Krieges. Obwohl die Schlagkraft des
deutschen Heeres schon eingeschränkt war, startete es eine große Offensive und
eroberte am 2. 7. Sewastopol und am 23. 7. Rostow und begann Ende August den
Kampf um Stalingrad. Durch die am 19./20. 11. begonnene russische Gegenoffensive
wurde die deutsche 6. Armee eingekesselt und musste von 31. 1.–3. 2. 1943
kapitulieren. Die Gesamtverluste der Wehrmacht im Kriegsjahr 1942/43
betrugen fast 1 Mio. Soldaten. Im Juli 1943
hatte die Rote Armee an der Ostfront endgültig die Initiative übernommen. Die
Deutsche Flotte erzielte im Kampf um die Seeverbindung zwischen den USA und
Großbritannien 1942
Erfolge. Von Juli 1942
und Mai 1943
konnten die Alliierten aber durch verstärkte Abwehr wieder Vorteile erringen.
Am 24. 5. 2943 wurden die Angriffe auf Konvois abgebrochen. Der deutsche
Luftraum im Westen war nach dem Luftkampf gegen England entblößt. Dies geschah
durch die Notwendigkeit die Luftwaffe im Balkan und im Krieg gegen die Russen
einzusetzen. Ab 1942
erreichten britische Bomberangriffe immer häufiger Städte im Norden und Westen
Deutschlands, vor allem die Industriezentren an Rhein und Ruhr. Im Januar 1943
begannen die amerikanische Tagangriffe, im Juni des Jahres dann die
amerikanisch-britische Tag-Nacht-Bomberoffensive.
In Nord-Afrika war der Vorstoß Rommels nach Ägypten ab Jan. 1942
zunächst erfolgreich (Fall von Tobruk am 21. 6. 1942),
kam jedoch bei Al Alamain im Juli/August ins Stocken. Die britisch
Gegenoffensive ab Oktober drängte Rommel bis Febr. 1943
über 2 000 km weit nach Tunesien zurück. Unterdessen waren ab 7./8. 11. 1942
starke alliierte Verbände in Marokko und Algerien gelandet, wo die
französische Truppen mit heimlichen Zustimmung Pétains einen Waffenstillstand
eingingen (12. 11. 1942).
Mit der Besetzung von Südfrankreich und der Kapitulation von
deutsch-italienischen Truppen endeten die Kämpfe in Nordafrika. In der
nationalsozialistischen Herrschaft über das besetzte Europa dominierten 2
Gesichtspunkte: der Einsatz des Wirtschafts- und Menschenpotentials für die dt.
Kriegführung und die Vernichtung des europäischen Judentums. Seit 1942
setzten immer mehr zwangsrekrutierte Fremdarbeiter deutsche Arbeitskräfte für
den Wehrdienst frei. Die systematische Massenvernichtung der Juden im dt.
Herrschaftsbereich (bis Kriegsende nahezu 6 Mio. Opfer) begann mit dem Überfall
auf die Sowjetunion mit der Tätigkeit von Einsatzgruppen und der Errichtung von
Vernichtungslagern. Die dt. Gewaltmaßnahmen förderten in den besetzten
Ländern die Widerstands- und Partisanentätigkeit, die beträchtliche dt.
Kräfte band. (Karte mit KZs und Gefängnissen im Anhang) Als Kriegsziel
definierten Roosevelt und Churchill bei der Konferenz in Casablanca die
bedingungslose Kapitulation des Deutschen Reiches, Italiens und Japans. Die in
Casablanca beschlossene alliierte Besetzung Siziliens (10. 7.-17. 8. 1943)
führte überraschend schnell zu Mussolinis Sturz durch den Faschist. Großrat
(25. 7.). Mit der alliierten Landung an der Südspitze Italiens kapitulierte die
neue Regierung Badoglio (3. 9.). Sie erklärte am 13. 10. Deutschland den Krieg.
Mit der noch teilweise aufrechterhaltenen Besetzung Italiens schafften sich die
Alliierten eine gute Basis für Luftangriffe auf Österreich und Deutschland.
Als Angriffsabsicherung besetzte Hitler Nord- und Mittelitalien. Dies konnte zur
durch den Abzug von Truppen aus von der Ostfront geschehen. Die Alliierten
hatten stark gegen die deutschen Verbände zu kämpfen. Sie marschierten am 4.
6. 1944
in Rom ein. Durch den Truppenabzug der Deutschen war die Verteidigung nur noch
schlecht gesichert. Die Rote Armee konnte hier schnell vorrücken. Am 24. 9. 1943
besetzte sie Smolensk, am 6. 11. Kiew, die Herrschaft über Leningrad wurde von
ihr im Januar 1944
eingenommen. Rumänien, Finnland und Bulgarien wurden am 12. 9., 19. 9. und 28.
10. zum Waffenstillstand gezwungen. Eine Räumung Griechenlands (2. 11.) und
Süd-Jugoslawies war für die Deutschen notwendig. Am 20. 10. fiel, mit Hilfe
von Partisanenverbänden, bei einem Angriff der Russischen Armee Belgrad.
Weihnachten wurde Budapest eingekreist. In Ostpreußen kam es bereits im August
zu einem Stillstand der sowjetischen Truppen.
Durch die Landung der Alliierten am 6. 6. 1944
(Angriffsroutenkarte im Anhang) in der Normandie konnte rasch ein Brückenkopf
errichtet werden. Ein schneller Vormarsch war dadurch möglich geworden. Am 25.
8. wurde Paris, am 3. 9. Brüssel, am 21. 10. Aachen besetzt. Von Südfrankreich
her schloss am 11. 9. bei Dijon eine 2. (amerikanisch-französische)
Invasionsarmee auf. Im November 1944
gelang es den deutschen Truppen noch einmal, entlang Oberrhein, Westwall und
Niederrhein eine feste Front zu bilden. Die deutsche Ardennenoffensive (16. bis
24. 12. 1944)
als letzter Durchbruchsversuch scheiterte an der Unzulänglichkeit der Mittel.
Die deutsche Rüstungsproduktion fiel seit Juli 1944
rasch, seit Mai wurden deutsche Benzin- und Chemiewerke gezielt bombardiert, ab
September das Verkehrsnetz. Bereits zu dieser Zeit wurden Vereinbarungen über
die spätere Aufteilung Europas getroffen. Für Stalin war ein Sicherung des
strategischen Vorfeldes der Sowjetunion in Nord- und Südosteuropa
erstrebenswert. Für Roosevelt und Churchill war eine schnelle Beendigung des
Krieges oberstes Ziel. Über die Aufteilung sollte man sich später mit den
weiteren Siegermächten einigen. Churchill legte besonderen Wert darauf, den
europäischen Kontinent gegen das sowjetische Vordringen zu stabilisieren,
konnte sich damit aber nicht bei Roosevelt durchsetzen, der einen Einsatz
sowjetischer Truppen gegen Japan und einen maßgeblichen Einfluss der
Sowjetunion auf das Nachkriegseuropa für unvermeidlich, angesichts der
wirtschaftlichen Unterlegenheit der Sowjetunion gegenüber den USA aber auch
für erträglich hielt. Roosevelt glaubte an die Realisierbarkeit eines
Nachkriegsbündnisses der 3 Hauptalliierten und Chinas. Unter diesen Umständen
erbrachten die Kriegskonferenzen der Großen Drei (unter anderem in Teheran 28.
11.-1. 12. 1943,
in Jalta 4.-11. 2. 1945;
Treffen Churchills und Roosevelts in Quebec 11.-16. 9. 1944,
Moskauer Konferenz zw. Churchill und Stalin 9.-20. 10. 1944)
nur wenige konkrete Vereinbarungen. Die bedeutendste war die Gründung der UN
(Konferenz von San Francisco 25. 4.-26. 6. 1945).
Deutschland sollte vollständig entmilitarisiert werden, Reparationen leisten,
territoriale Einbußen und eine Schwächung der Zentralgewalt (möglicherweise
durch eine staatliche Trennung) zugefügt werden. Außerdem stand bereits jetzt
fest, dass Kriegsverbrecher bestraft werden müssen. Zur gleichen wurde im
Deutschen Reich ein erfolgloser Anschlag auf Hitler von einer
Widerstandsbewegung durchgeführt. Das Heer wurde nun völlig von der NS
kontrolliert. Im September 1944
wurde der Volkssturm ausgerufen. Am 25. 4. 1945
begegneten sich bei Torgau an der Elbe Amerikaner und Sowjets, am 2. 5.
kapitulierte Berlin, wo Hitler am 30. 4. Selbstmord begangen hatte, am 7. 5.
kapitulierte die deutsche Wehrmacht in Reims vor den Westmächten, am 9. 5. in
Berlin-Karlshorst vor der Sowjetunion.
Auf der Potsdamer Konferenz (17. 7.-2. 8. 1945)
legten die Großen Drei im Potsdamer Abkommen vorläufige Bestimmungen für die
Behandlung Deutschlands fest. Der in Potsdam eingesetzte Rat der Außenminister
bereitete die Friedensschlüsse vom 10. 2. 1947
mit Rumänien, Italien, Ungarn, Bulgarien und Finnland vor (Pariser Friede).
Im Kampf im Pazifik beschlossen die USA, ihre Kraft auf die Eroberung der
Philippinen zu konzentrieren. Von Oktober 1944
bis Aug. 1945
konnten zwar die Hauptinseln nicht völlig von jap. Truppen geräumt werden,
doch drangen die Amerikaner weiter vor. Am 26. 3. fiel Iwo Jima, am 21. 6. 1945
Okinawa. Birma mussten die Japaner bis Mai 1945
aufgeben. Entgegen einer Landung auf den jap. Hauptinseln, bei der mit weiteren
verlustreichen Kämpfen zu rechnen war, da Japan die Kapitulation ablehnte,
entschied sich der amerikanische Präsident Truman für den Einsatz der kurz
zuvor fertiggestellten Atombombe. Zwei Abwürfe auf Hiroschima (6. 8., über 200
000 Tote) und Nagasaki (9. 8., 74 000 Tote) sowie die Kriegserklärung der
Sowjetunion (8. 8. 1945)
führten dazu, dass die jap. Regierung am 14. 8. ihre Bereitschaft zur
Kapitulation erklärte. Die Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde am 2. 9. 1945
beendete auch im Pazifik die Kampfhandlungen.
Die Konferenz von
Jalta:
Vom 4.Februar bis 11.Februar 1945
fand die Konferenz von Jalta statt. An ihr nahmen der englische Premierminister
Winston Churchill, der Präsident der USA, Franklin D. Roosevelt, und der
Generalsekretär des Zentralkomitees der KPdSU, Josef Wissarionowitsch
Dschugasschwili Stalin, teil. In einer Erklärung über das "befreite
Europa" wird eine gemeinsame Verantwortung der Siegermächte für eine
freiheitliche Ordnung der Staaten Europas bekannt gegeben. Allen Völkern wurde
das Recht auf freie Selbstbestimmung bestätigt, sowie die Bildung
pluralistisch-demokratischer Regierungen in Aussicht gestellt.
Deutschland:
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verhindern, das
Deutschland jemals wieder zum Ausgangspunkt militärischer Aggressionen in
hegemonialer Absicht werden könne
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Beseitigung des
Nationalsozialismus; Aufbau demokratischer Institutiuonen die der
Umerziehung der deutschen Bevölkerung zur demokratischen Einstellung
förderlich sind
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Aufteilung in
Besatzungszonen gemäß dem 1. und 2. Zonenprotokoll der "Europäischen
Beratenden Kommission"
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Bildung eines
Alliierten Kontrollrats
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Demontage von
Fabriken zur dauerhaften Schwächung d. Wirtschaftspotentials/ Reparationen
(auch Sachleistungen)/ Gebietsabtretungen
Polen:
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Aufnahme von
Vertretern aus der Exil-Regierung in London in das Lubliner-Komitee
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die polnische
Westgrenze soll in einem Friedensvertrag festgelegt werden
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die Curzon-Linie
wird zur polnischen Ostgrenze
Jugoslawien:
Außereuropäische
Angelegenheiten:
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Kriegserklärung der UdSSR an Japan (3 Monate nach Ende des Krieges in Europa) gegen
Zugeständnisse (Satus quo in der Äußeren Mongolei, Anrechte auf Innere
Mongolei und Pazifikhäfen, Besitz der Kurilen und Südachalins).
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Einigung über das Stimmenverhältnis
im Sicherheitsrat der UN
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